Waffen
Die Fechtbahn
Verlässt ein Fechter die Fechtbahn mit beiden Füßen nach hinten, gilt dies als Treffer für den Gegner. Ab der Warnlinie bzw. der schraffierten Zone hat jeder Fechter noch 2 Meter bis zur Endlinie. Verlässt ein Fechter die Planche seitlich, wird das Gefecht unterbrochen und sein Gegner darf einen Meter nach vorn gehen.
Ablauf der Meisterschaft
Alle FechterInnen fechten eine Setzrunde (6 oder 7 Starter pro Runde jeder gegen jeden). Eine Ausscheiderquote zwischen 20 und 30 Prozent wird durch die Turnierleitung festgelegt. Alle Aufsteiger aus den Runden werden in ein Direktausscheidungstableau gesetzt, in dem dann im KO-System (ohne Hoffnungslauf) gefochten wird bis der Sieger feststeht.
Alle anwesenden Mannschaften werden entsprechend ihrer Position in der aktuellen Mannschaftsweltrangliste in ein Direktausscheid-Tableau gesetzt. Nicht in der Weltrangliste geführte Nationen werden auf die weiter folgenden Plätze danach gelost. Der Sieger wird dann im KO-System ohne Hoffnungslauf ermittelt. Zusätzlich werden aber alle Platzierungen von 1 bis 16 durch entsprechende Platzierungskämpfe ausgefochten.
Dauer und Zeitmessung
Die Gefechtszeit startet auf das Kampfrichterkommando „Los!“/„Allez!“ und endet auf „Halt!“/„Halte!“
Vor-Runden
Gefechtdauer: 3 min
Pausen: keine
Benötigte Treffer für Sieg: 5
Treffergleichstand nach Zeitablauf: Gefecht wird um 1 min verlängert. Der nächste Treffer entscheidet.
Treffervorrecht: Vor Verlängerung wird Treffervorrecht gelost. Fällt kein Treffer so gewinnt der Fechter mit dem Treffervorrecht.
Direktausscheidung
Gefechtdauer: 9 min
Pausen: nach je 3 min, 1 min Pause
Benötigte Treffer für Sieg: 15
Treffergleichstand nach Zeitablauf: Gefecht wird um 1 min verlängert. Der nächste Treffer entscheidet.
Treffervorrecht: Vor Verlängerung wird Treffervorrecht gelost. Fällt kein Treffer so gewinnt der Fechter mit dem Treffervorrecht.
Mannschaftskämpfe
Das Team, welches im neunten Gefecht zuerst 45 Treffer erreicht oder bei Zeitablauf in Führung liegt, gewinnt den Mannschaftskampf.
